BTV-Shuttlerinnen bei den Deutschen Meisterschaften

Vom 27. – 29. Mai 2022 fanden in Solingen die 35. Deutschen Meisterschaften O35 bis O75 statt. Mit rund 540 Athletinnen und Athleten das größte Badminton-Turnier des Jahres in Deutschland.

Für den Brühler TV gingen Jutta Heimann-Feldhoff und Cornelia „Conny“ Schröder an den Start. Allerdings in unterschiedlichen Rollen: Jutta startete in der Altersklasse O 60, Conny als Schiedsrichterin.


v.l.n.r: Conny Schröder und Jutta Heimann-Feldhoff (Foto: JHF)

Die Auslosung im Einzel bescherte Jutta eine fast unlösbare Ausgabe. Sie trat in der ersten Runde gegen die Zweite der Setzliste, Maren Schröder vom BV Friedrichsdorf, an. Jutta spielte stark auf. Sie verlor das Spiel zwar mit 17:21, 16:21, was aber gegen diese Gegnerin ein respektables Ergebnis ist.

Im Doppel stand Christa Schauder (DJK Adler Brakel) an der Seite von Jutta. Der erste Satz verlief einseitig gegen Silvia Drude (TV 1890 Volkmarsen) und Heike Hildebrand (TV Soden-Stolzenberg) und ging mit 12:21 verloren. Im zweiten Durchgang lief es etwas besser mit 17:21.

Helmut Ufermann (VfR Krefeld-Fisch.) war ihr Partner im Mixed. Hier traf Jutta wieder auf die Gegnerin aus dem Doppel, Heike Hildebrand mit Partner Stefan Schmitt (TV Soden-Stolzenberg). Auch der dritte Auftritt bei den Deutschen Meisterschaften dauerte für die Brühlerin nur 19 Minuten und endete 15:21, 10:21.

 


Jutta und Helmut im Mixed (Foto: DJK Solingen)

Ein intensives Turnier war es für Conny als Schiedsrichterin. 38 Einsätze notierte sie am Ende der DM. Auf der einen Seite muss die Brühlerin dafür sorgen, dass auf dem Spielfeld alles mit rechten Dingen zugeht und die Spielregeln eingehalten werden. Auf der anderen Seite muss sie auch ausgleichend auf die Spieler*innen gefühlvoll einwirken, dass die Emotionen nicht „überkochen“. Das gelingt nicht immer. Im Achtelfinale des Herrendoppels in der Altersklasse O 45 und im Viertelfinale des Damendoppel O 45 musste sie jeweils eine gelbe Karte (Verwarnung) wegen unsportlichen Verhaltens geben. Höhepunkte der Deutschen Meisterschaft waren die Einsätze im Finale der Herrendoppel in den Altersklassen O60 und O75 am Samstag sowie im Finale des Mixed O35 am Sonntag.

In Top-Form präsentierte sich der ehemalige BTV-Spieler Timo Dahlbüdding (jetzt VfL Eintracht Hagen). Im Einzel der Altersklasse O35 stürmte er bis ins Finale vor und konnte erst dort gestoppt werden. Er verlor gegen den Regionalligaspieler Sebstian Nieke vom Berliner Sport Club mit 8:21 und 17:21.

Timo Dahlbüdding in Action (Foto: JHF)

(TS)

 

 

 

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